00:00:00: Mein heutiger Werbepartner ist Subaru.
00:00:03: Raus aus dem gewohnten, rein ins Ungewisse!
00:00:06: Subaru sagt dazu – Do your do!
00:00:10: Geh deinen Weg mit den neuen voll elektrischen Modellen die mit Allradantrieb und unvergleichliche Auto-DNA begeistern.
00:00:18: Ab thirzehnten Juli beim Subaru Partner in deiner Nähe mehr auf Subaru.de.
00:00:26: Es soll ja heute so ein bisschen um Wölfe und Hunde gehen.
00:00:32: Ich würde gerne mal damit einsteigen, wenn Hundefreunde sich jetzt vorstellen würden sie würden nicht einen Hunterskumpant hier haben sondern sie würden mit einem Wolf zusammenleben.
00:00:44: Wie anders sähe dieses Zusammenleben und der Alltag aus?
00:00:49: Tatsächlich leben sie ja mit Wölfen zusammen, weil über ninety-fünf Prozent der Gene immer noch Original Wolf sind.
00:00:56: Aber natürlich kommt auf den Rest der fünf Prozent an.
00:01:00: Naja, das heißt, Hunde sind an Menschen angepasste Wölfe.
00:01:08: Das heißt was wir in den letzten fünfzehn Jahren experimentell sehr klar herausbekommen haben in unserer Arbeit mit gleichartig aufgezogenen und gehaltenen Wölfen und Hunden am Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn war, dass es sich nicht wahnsinnig stark unterscheiden.
00:01:33: Es gibt einen Mosaik von unterschieden natürlich Aber eigentlich sind Hunde im Ausdrucksverhalten so was wie abgespeckte Wölfe.
00:01:44: Und vor allem sie haben ihre Bedürfnisse sich zu binden und zusammenzuarbeiten, und zwar mit uns Menschen direkt vom Wolf geerbt.
00:01:57: Wölfen haben vor allem das Bedürftnis sich an ihre Art Genossen zu bieten und mit denen zu kooperieren Und das hat sich eben sozusagen auf uns übertragen.
00:02:08: Also eigentlich ist es ja nicht revolutionär neu, wenn man nachschaut was Erik Ziemen etwa in seinen klassischen Büchern schreibt dann spricht er von einer Doppelidentität Hund.
00:02:22: Das heißt die wissen natürlich dass sie Hunde sind aber sie sehen uns sozusagen als ihre sozialen Artgenossen an vielleicht auch als ihre Götter.
00:02:32: keine Ahnung Über die Spiritualität der Hunde weiß ich nicht Bescheid.
00:02:39: Man sollte sich lieber nicht wünschen, mit einem Zamenwolf Leben zu wollen.
00:02:44: Weil diese kleinen aber feinen Unterschiede zwischen Wolf und Hund das Leben mit einem zamen Wolf zum Teil schwierig machen.
00:02:51: Die Wölfe sind unglaublich fein getuned in ihrem sozialen Ausdruck.
00:02:59: Sind Ausdrucks stärker als Hunde?
00:03:01: Man kann sie leichter lesen.
00:03:03: Sie verhandeln stärker Und sie sind extrem auf Kooperation getrimmt.
00:03:11: Darin würden sich von Hunden nicht so sehr unterscheiden, aber sie sind konsequent als Hunde wenn es ums Teilen geht.
00:03:22: Einen Wolf könnte ich zum Beispiel nie... Seitdem ich wende Gewalt an, aber das ist überhaupt nicht anzuraten.
00:03:31: Dazu überreden dass das Frühstück auf dem Tisch mehr gehört und dass wir es jetzt nicht teilen oder dass der Inhalt des Kühlschrankes mehr gehört Und nicht zugleichenteilen ihm noch dazu wo Wölfe in mancher Beziehung klüger sind als Hunde nicht wirklich in vielen, aber zum Beispiel wenn es um das Erkennen von Ursache-Virkumbeziehung geht.
00:04:03: Wenn also ein Wolf sieht wie ich die Kühlschranktüre öffnet dann weiß er die klinke öffnete Türe und ich kann mit den Zähnen dran ziehen dass das geschieht.
00:04:15: Wenn ein Hund mir dabei zuschaut weiß er nix.
00:04:19: Das haben wir wirklich getestet, nicht mit Kühlschrank sondern mit anderen experimentellen Anordnungen.
00:04:27: Er kann vielleicht.
00:04:28: Hunde kommen dann ganz gut mal durch Versuch und Irrtum auf sowas aber sozusagen diesen scharfen Ursache Wirkungszusammenhang haben sie nicht.
00:04:40: Ein weiterer Grund, warum das Leben mit Wolf nicht wirklich ratsam ist.
00:04:45: Sie unterscheiden sich von Hunden durch eine wesentlich stärker ausgeprägte Zielstreivigkeit.
00:04:52: Das geht aus sämtlichen unseren Tests hervor.
00:04:56: Wenn zum Beispiel eine unlösbare Aufgabe ist etwa ein Stück Fleisch an einem Seil ins Gehege zu ziehen, dass aber draußen irgendwie festgebunden ist dann reißen Hunde zweimal dran Und dann schauen Sie uns an und sagen, das geht nicht.
00:05:13: Ob sie uns anschauen und sagen es geht nicht oder da bei meinen hilft mir.
00:05:17: Das ist in der Fachwelt noch etwas im Stritten.
00:05:20: Auf jeden Fall hören Sie gleich mal davon schauen ob man nicht helfen kann sozusagen.
00:05:27: Wölfe tun das auch irgendwann mal, aber es kann schon einmal zehn Minuten dauern oder auf eine Viertelstunde wo der Wolf hartnäckig und in der unterschiedlichsten Art und Weise versucht dieses Problem zu lösen.
00:05:43: Ich selber habe eine Geschichte erlebt.
00:05:46: Das war in dem Jahr zwei Jahrzehnte, als wir unsere zweite Partie Wolfswelpen aufzogen.
00:05:52: Damals schon in Ernstbrunn und der Aufzugsraum hatte so eine billige PVC-Boden drinnen einfach... leicht
00:06:02: reinigen?
00:06:03: genau zu reinigen ist, weil Wölfe kacken und pinkeln überall rum.
00:06:07: Sie sind auch als Erwachsene nicht stubenrein, auch ein Grund warum das Leben mit Wolf vielleicht doch nichts so lustig ist.
00:06:15: Und manchmal kommen Wolfswelpen in der Nacht wenn man eigentlich lieber schlafen wollte auf die witzigsten Ideen.
00:06:23: sie wollen spielen und einer dieser Welpen hat begonnen systematisch diesen PVC-Boden zu zerreißen, die man an einer Ecke begann und den Riss einfach durch Zähren immer vergrößert hat.
00:06:35: Ich habe das getan was man als verantwortlicher Älter halt so tut.
00:06:40: Ich hab versucht ihn freundlich abzulenken.
00:06:43: Man verbieten kann man Wölfe nix.
00:06:45: Das ist jetzt keine Ideologie aber Wölfen werden etwas störrisch wenn man ihnen etwas verbietet auch einen Unterschied zu hunden.
00:06:54: Ich habe versucht ihn abzulenken, was auch gelungen ist.
00:06:57: Wir haben dann eine halbe Stunde irgendwas gespielt.
00:07:00: Ich glaube wir haben gebalkt zu irgendetwas... Dann habe ich mich wieder niedergelegt und ansatzlos ging dieser Welpe, wieder dazu über dort fortzufahren wo er geendet hat nämlich den Boden zu zerstören.
00:07:12: Und er hat es auch geschafft!
00:07:13: Ich habe mich nicht durchsetzen können.
00:07:15: also man will sie ja auch nicht durchsetzen.
00:07:18: wie gesagt ein Wolf kann man schon dominieren aber das macht man nicht sehr oft weil das ist der Ende jeder Kooperation.
00:07:26: Wird das auf Dauer dann auch so sein oder sagt er sich irgendwann?
00:07:31: Wenn ein Wolf mal beschlossen hat, dass er dich nicht mag dann ist ziemlich schwer was dagegen zu tun.
00:07:37: Das sind unsere Erfahrungen.
00:07:40: und manchmal haben Wölfe genau dieselben Vorurteile wie Hunde und sie beschließen Sie mögen jemanden nicht und man hat keine Ahnung warum.
00:07:48: aber da Da nützen die Vermittlungsversuche meistens wenig.
00:07:55: So ungefähr geht das.
00:07:56: und da der letzte Grund, es gibt noch viele andere gute Gründe warum ich Zahme wölfe nicht... Wohnungsgefährten empfehlen kann.
00:08:06: Der letzte Begrund wäre auch ein Tierschutzgrund, Wölfe sind eher nervenschwach verglichen mit Hunden.
00:08:14: Sie kommen mit ständigen neuen Situationen und Gegenständen nicht so gut zurecht.
00:08:21: Das heißt in unserer Kulturumgebung wäre es eine echte Quellerei.
00:08:27: Außer ich schränke mein Leben so ein, dass ich mir völlig vierundzwanzig Stunden auf mein ganzes Leben auf diesen Wolf einstelle.
00:08:36: Wäre es eine ziemliche Quellerei den Wolf sozusagen in unserer Kulturumgebung zu halten?
00:08:41: Wenn ich Kanada in Sibirien oder irgendwo einen Häuschen habe und hundert Kilometer im Umkreis wohnt niemand dann kann ich mit Samenwölfen leben.
00:08:50: da brauche ich nicht einmal Gehege.
00:08:52: Dann können wir gemeinsam Jagen gehen.
00:08:53: das ist alles super.
00:08:55: Aber bei uns, wie gesagt, wir haben jede Menge Hunde zur Verfügung.
00:09:05: die noch genug Wolf enthalten und Hunde sind im Vergleich zu Wölfen wirklich sehr, sehr gut haltbar.
00:09:11: Sehr, sehr anpassungswillig und anpassungspfägern uns.
00:09:15: Mein Gott es wäre auch seltsam nicht?
00:09:17: Wir haben fünfunddreißig tausend Jahre Domestikation hinter uns.
00:09:22: da muss ja was passiert sein wenn jetzt Leute glauben Wölfe werden doch die besseren Hunde.
00:09:28: das haut so nicht hin.
00:09:30: Du hattest vorhin schon mal, das wird abgespeckt auch in Sachen Verhaltensweisen genutzt.
00:09:35: Ich habe in meiner Vorbereitung gelesen da hieß es Wölfe zeigen viele Verhaltungsweisen die bei Hunden nur noch angedeutet vorkommen und sie zeigen die klarer und strukturierter und das Wort unvorfeldstark wurde da noch genutst was ich so ein bisschen schwierig finde weil das eine Wertung mit reinbringt Inwieweit würdest du denn der Aussage zustimmen und welche Verhaltensweisen wären das dann, wenn überholt?
00:10:06: Querturch.
00:10:07: Aber verfälscht würde ich da nicht verwenden.
00:10:13: Wir dürfen nicht vergessen dass dieses Abspeckendes Ausdrucksverhalten sich auch als Anpassung an ein Leben mit uns geschah.
00:10:23: Das deutet darauf hin und das unterstreicht, was man eh im täglichen Leben sieht.
00:10:29: Nämlich dass Hunde uns Also, auf uns aufmerksam sind und uns ununterbrochen genau lesen und schauen wie wir drauf sind.
00:10:41: Während umgekehrt viele Halter nicht besonders gut sind ihre Hunde zu lesen.
00:10:47: das heißt Wir haben eine große Assymetrie drin.
00:10:50: Das war für Hunde seit dem Sesshaft werden zumindest immer wichtiger ihre Leute genau lesend zu können draufzukommen.
00:10:57: was will ja jetzt als Umgekehrten weil ein Hund der nicht funktioniert bei über tausende von Also ein toter Hund im Wesentlichen.
00:11:07: Ja, der wird nicht gefüttert?
00:11:08: Der kriegt ne...
00:11:09: Na ja gut, das klassische Schlittenhund Rassen auch die wurden nicht gefötert.
00:11:14: Darum jagen sie auch wie die Hölle.
00:11:16: Das heißt dem mussten sich im Sommer dann selbstständiger nähern und das kämen sie auch sehr gut nicht.
00:11:24: Sonst ist es Ausdrucksverhalten.
00:11:28: Und das hat sich da Erik Ziemen in seiner Die Satation in den Sechzigerjahren, als erster wirklich sehr genau angeschaut.
00:11:37: Damals im Kiel... Und hat gefunden, erstens das Ausdrucksverhalten der Hunde ist nahezu identisch mit dem Ausdrucks- verhalten der Wölfe.
00:11:47: Also wie man miteinander kommuniziert, wenn man die Läfze nach hinten zieht und freundliches Gesicht macht, wie man manchmal die Lählzen nach oben zieht, weil man nicht so gut drauf ist im Anderen gegenüber
00:12:00: etc.,
00:12:01: diese ganzen Dinge oder Körperhaltungen etc.
00:12:04: drüberstehen.
00:12:05: Da gibt es hunderte verschiedener Dinge sozusagen ein... Ein vollständiges Ethogramm von Hundert Wolf zu machen, ist ja durchaus aufwändig.
00:12:14: Ziemann hat das gemacht, sollte man nachlesen bei ihm aber es ist sozusagen ein Sammelband von Verhaltensweisen.
00:12:23: Okay also dieses Leid so identisch.
00:12:26: allerdings die Intensität ist behunden geringer Und auch untereinander ist man weniger klar, zum Beispiel das Augenspiel der Wölfe.
00:12:39: Wenn man ein bisschen eingeschaut ist, kann man aufgrund der Augen der Größe, ob man weiß sieht oder nicht ... Man kann eine Menge an den Augen ablesen.
00:12:51: Das ist immer sozusagen der erste ... Die erste Botschaft, die ein Wolf schickt, wenn sich etwa die Stimmung ändert und man beginnt das zu sehen als Mensch.
00:13:02: Bei Hunden sieht man da nicht viel.
00:13:04: Andererseits gibt es bestimmte Dinge, die sich bei Hunden entwickelt haben, die Wölfe nicht haben weil wir schon bei den Augen sind.
00:13:12: Hunde haben genau diesen stärkeren augenbaren Heber was sie dazu befegt den Dackelblick aufzusetzen, was offenbar die meisten Leute unwiderstellig finden und dann muss sofort der Leckerli rüber wachsen.
00:13:25: Also das ist echt eine Anpassung an ein Leben mit Menschen und eine weitere Anpassungen wäre natürlich das Bellen.
00:13:32: Wölfe bellen auch aber nur in einem bestimmten eher aggressiven Kontext Und die Hunde haben interessanterweise einen Anpassungsanleben mit uns Menschen.
00:13:44: nicht Das Heulen weiterentwickelt, sondern das Bellen.
00:13:49: Grund könnte sein, heulen ist sehr energieaufwendig.
00:13:52: Wenn man mal zwischen zwei heulenden Waldölfen gesessen ist, ist es zwar ein schönes Erlebnis Aber nachher hört man nichts mehr.
00:14:01: Das ist ein ungerauerscheidtruck und heulen trägt auch über viele Kilometer in bewaldeten Gebieten, zwischen Hund und Mensch nicht nötig.
00:14:12: Das rhythmische Bellen ist wesentlich energiesparender und trägt über gewisse Distanz.
00:14:22: Menschen sind offenbar besser, aus diesen rhythmischen Lautäußerungen Stimmungen abzulesen.
00:14:29: Auch Menschen die nicht mit Hunden aufgewachsen sind erkennen ganz gut allein am Bellen ob der Hund jetzt einsam ist aber spielen will oder aggressiv einen Knochen verteidigt.
00:14:41: Und das kann man aus dem Heulen nicht rauslesen.
00:14:44: Das ist auch völlig andere Geschichte, also da werden Hunde wirklich sozusagen... Da hätten Hundewege was Neues entwickelt aber sonst das gesamte Ausdrucksverhalten ist eher Wolf geblieben und ein bisschen weniger Ausdruck stark.
00:15:01: und dann gibt es natürlich Hunde.
00:15:03: denen haben wir die Schwänze weggezüchtet.
00:15:06: Früher hat man anderen Rassen, die auch noch kopiert.
00:15:09: Aber es gibt solche, die haben natürlicherweise keine Schwänze oder Hunde, die überlangen Ohren oder Hunden, denen das Gesicht zuwächst.
00:15:18: und solche Hunde kann er natürlich, wenn der die Lefzenhof hochzieht... ist das vom begrenzten Informationswert für den anderen.
00:15:28: Also da hat sich sehr viel geendet.
00:15:30: und dennoch kommunizieren Hunde, wenn sie einigermaßen gut miteinander sozialisiert sind immer noch sehr sicher selbst ohne Schwanz, selbst mit Hängeohren, selbst zugewachsen.
00:15:42: im Gesicht gibt es kaum je einen Irrtum über die Stimmung des anderen, weil einfach dieses Signal relativ recht und dann darüber kommt.
00:15:55: Weil vielfach parallel gesendet wird das Signal nicht wie die Körperhaltung ob der Hund gerade auf einem zukommt oder einen Bogen
00:16:05: etc.,
00:16:09: Menschen die Erfahrung haben und Hunde Die Erfahrungen mit anderen Hunden haben, die können das sehr gut lesen.
00:16:15: Also immer noch rechts für eine klare Kommunikation.
00:16:19: aber wie gesagt im Wölfe sind eindeutiger und klarer.
00:16:23: Führt auch dazu... führt unter anderem dazu dass man wenn man Hund in Gemeinschaftshaltung hält, dass es gefährlicher ist, dass eine Situation entsteht, die sehr rasch eskaliert die sogar zum Tod eines Individuums führt und es ist zu Beginn einmal passiert.
00:16:44: Das kann einem bei Wölfen nicht passieren, weil Wölfe eskalieren wenn überhaupt ganz langsam.
00:16:50: Da hat man viele Tage Zeit zu reagieren.
00:16:52: Bei Hunden kann das von einer Minute auf die andere gehen.
00:16:56: Das muss man einfach lernen und das muss man wissen.
00:16:58: ja
00:16:59: Aber bei Wölfen gibt es ja da garantiert auch individuelle Unterschiede, manche die irgendwie mehr rauferisch angelegt sind und hier mal drauf hauen.
00:17:06: Und andere, die eher zurückhaltender sind oder?
00:17:09: Natürlich ein bisschen.
00:17:10: aber sozusagen wenn der Wolf immer aggressiv gegen Arken Russen ist hat er einen Dachschaden.
00:17:18: also solche hatten wir nicht.
00:17:19: Wir hatten das Gegenteil, wir hatten zwei von uns.
00:17:22: von den dreißig Wölfe die wir handaufzogen waren insgesamt zwei dabei.
00:17:27: die haben sich dann vor Wölfen gefürchtet.
00:17:33: Ja, das ist ein Problem weil natürlich rechtzeitig bereits wenn die Welpen klein sind kann man eine wachsende Welt für rüber zum sozialisieren und das war schon ein bisschen kritisch und also von Für den welpen und als wir dann versuchten denen in einer Gruppe zurückzugeben.
00:17:53: Im Alter von sechs Monaten hat das zunächst überhaupt nicht geklappt, weil er nur geflüchtet ist und natürlich dann auch angegriffen wurde.
00:18:02: Wir haben einen, wie du sagst, einen Mitgeronimo, einen Gruppenschef gefunden der unglaublich starker Kopfwolf, zwar war er es leider gerade gestorben.
00:18:18: Der aber nie auch nur in Ansätzen gegen einen anderen Wolf aggressiver.
00:18:23: und dann haben wir mit ein bisschen, das gehe ich jetzt herrlich zu, mit ein Bisschen Psychopharmaka.
00:18:30: also wir haben den armen Jungwolf Der so eine Angst hatte vor den anderen Wölfen geholfen, der hat insgesamt zwei oder drei Monate eine leichte Unterstützung durch angsthemmende Medikamente bekommen.
00:18:44: Der Geronimo-Chef Imodel hat ihn nie irgendwie angegriffen, die anderen auch nicht und so hat sich das dann gegeben.
00:18:54: Also es war für uns eine sehr erstaunliche und witzige Erfahrung dass sich Wölfe auch Verwölfen fürchten können.
00:19:02: Aber wir haben ja auch Menschen oder Kinder, die sich vor Erwachsenen fürchten und gibt es ja auch einen.
00:19:10: Wenn jetzt ein erwachsener Hund auf einen erwachsenden Wolf treffen würde, diese nicht miteinander aufgewachsen, die kennen sich nicht, verstehen sie sich gegenseitig?
00:19:20: Die verstehen sich sehr gut also von der Körpersprache gibt es kein Problem.
00:19:27: Wölfe allerdings spielen kulturell in einer anderen Liga, also das führt dazu auch wenn es streunende Hunde in einer Gegend gibt Und gleichzeitig genug Wölfe kommt es eigentlich nie vor, dass Wölfen mit Hunden hybridisieren.
00:19:44: Das passiert nur dann wenn sozusagen eine einsame Wölfin läufig durch die Gegend läuft und keinen Partner hat und heute dann den Herrn Schäferhund erhöht oder sowas.
00:19:56: Aber sonst ist man ...
00:20:00: Ist kein Interesse da dann oder?
00:20:01: Doch, doch.
00:20:03: Es ist einfach eine andere Kommunikationskultur würde ich sagen.
00:20:08: Was nicht heißt dass man einander nicht gut verstehen kann.
00:20:10: Ditzigerweise wird es ihnen... Wir haben immer mit unseren Privatschunden aufgezogen.
00:20:15: die meisten waren dafür gut geeignet besonders die Aurasier die sehr sozial kompetent waren in der Beziehung und nicht nur auf die Welpen losgegangen sind.
00:20:26: Aber ganz egal welcher Hund da jetzt in der Sozialisierung mitgewirkt hat, Wölfe sind dann lebenslang submissiv dem gegenüber was sehr witzig ausschauen kann.
00:20:39: einer der Hunde die dabei war war am Anfang Shofis Todor.
00:20:44: das ist ein Dackelmischling gewesen nur unwesentlich höher als ein Dakel der beim Aufziehen dabei war.
00:20:52: und wenn dann diese Erwachsene, fünfzig Kilo Wolf versucht hat sich dem Toder zu unterwerfen.
00:20:57: Dann war das schon sehr seltsam.
00:21:00: aber so ist es weil Hunde sind auch gerade weniger.
00:21:03: die haben nicht so viel Skrupell im sozialen Umgang.
00:21:07: also daran könnte das liegen.
00:21:09: sonst kann für Hunde auch Lebensgefahr bestellen.
00:21:14: besonders Wenn freilaufende Hunde in Begleitung ihrer Menschen im Freiland auf Öl vertreffen, gibt es eigentlich keine Gefahr.
00:21:24: kennen wir keine wirklichen, schlimmen Zwischenfälle.
00:21:29: Wenn der Hund alleine unterwegs ist und noch dazu vielleicht ein Wolfshäldiger Hund ist ein Spitz oder sowas.
00:21:35: Und ins Zentrum eines Wolfstheritoriums kommt dann kann es leicht sein dass er das nicht überlebt.
00:21:43: Wird da als Eindringling wahrgenommen?
00:21:44: Ja
00:21:44: natürlich als eindringlicheres Konkurrents.
00:21:46: Das ist auch für Jungwölfe gefährlich.
00:21:48: wenn ihnen das passiert Auch die sind dann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit tot.
00:21:53: Also dieser Situation, die man einfach vermeiden muss.
00:21:56: Also den eigenen Hund einfach nicht streunen lassen.
00:22:00: Umgekehrt ist es eine interessante Erfahrung.
00:22:03: das heißt wir halten Wölfe von Hunden.
00:22:05: alle unsere Wölfen sind mit unserem Privatjungen aufgewachsen Und dann haben wir bei den Leinenspaziergängen gesehen, wie sie auf andere Hunde reagieren, die man begegnet.
00:22:19: Mehr als die Hälfte der Hunde war relativ neutral.
00:22:22: Also welche war relativ normal?
00:22:25: Vielleicht ein bisschen interessiert oder eher dazu tentiert denn wollen wir jetzt nicht treffen.
00:22:32: Einige wenige Wölfe haben sowas wie Angst entwickelt vor Hunden, die wollten dann nur weg und einer war eigentlich zwei.
00:22:46: Hatten haben das Tötungsprogramm entwickelt also die wollten.
00:22:50: Kasper zum Beispiel wenn der in einen anderen Hund sah wollte dahin.
00:22:54: ich hätte nicht gern ausprobiert was dann passiert hat.
00:22:59: Der war sehr konsequent.
00:23:00: Also, was man daran sieht mit einer identischen Art und Weise des Aufwachsens entwickeln sich wirklich sehr, sehr unterschiedliche Persönlichkeiten.
00:23:08: Man kann nicht einfach sagen, was passiert wenn Wolf und Hund sich treffen?
00:23:13: Da können wir sagen es kommen doch viele, viele Faktoren drauf haben.
00:23:18: Wir hatten vorhin ja schon in Richtung Lernen oder Verhalten gesehen, hat das gesagt Wölfe sind zielstrebiger.
00:23:27: Wie sieht es denn aus, wie unterscheiden sich die Lernen und Anpassungsfähigkeit von Wölfen und Hunden?
00:23:37: Die Lernfähigkeit ist bei beiden sehr gut, vielleicht bei Wölfen sind sie auch noch ein bisschen besser.
00:23:43: Also Wölfe und Hunde, die als Welpen so aufwachsen, dass sie lernen Menschen gegenüber sich aufmerksam zu sein mit die Kammern dann wirklich im Gespräch erzielen.
00:23:57: Das ist der Erfahrung mit meiner Hündin, das ist der Erfahrungen mit unseren Wölfern denn den kann man vernünftig sagen was man jetzt will Und zwar mit ruhiger Stimme und das wird dann passieren oder auch nicht.
00:24:08: Hier nach dem, ob der Wolf in Stimmung ist... Wenn der Hund nicht in Stimmung ist, dann werde ich versuchen ihn zu motivieren.
00:24:17: Und wenn es wirklich nötig ist, wenn's darum geht jetzt nicht über die Straße zu laufen, kann schon mal ein etwas schärferes Kommando kommen.
00:24:27: Dann weiß der Hund, dass er es wirklich ernst gemeint.
00:24:30: Bei einem Wolf ist das immer ein bisschen schwierig, weil die kooperieren gerne und gut.
00:24:35: Und zwar auf Augenhöhe, die übernehmen ganz gerne mal das Kommando.
00:24:40: Wenn man von ihnen was will, dann tun sie das prinzipiell einmal nicht, weil sie uns lieben.
00:24:45: Das tun sie sowieso.
00:24:46: also da ist wenig Unterschied zwischen Wolf und Hund.
00:24:50: aber die Liebe der Wölfe, die Bindung der Wörfe an uns äußert sich nicht darin dass einfach blind das tun, was man von innen erwartet.
00:25:00: Der Wille zu gefallen ist ziemlich unterentwickelt bei Wölfen.
00:25:04: Sondern sie fragen mal, warum?
00:25:06: Was soll das?
00:25:07: Macht es Spaß?
00:25:08: Was habe ich davon?
00:25:10: Also im Gegensatz zu Hunden sind Wölfe ziemlich rationale Menschen.
00:25:16: Obwohl man ja auch schon bei den Hunden erkennen kann je nachdem was man dafür jemanden oder für einen Hund bei sich hat... Ist er der Will to please oder wird es gefallen?
00:25:25: auch unterschiedlich stark ausgeprägt?
00:25:26: Natürlich und den Hund gibt's ja nicht.
00:25:28: Währendes weltweit einen einzigen Wolfstyp gibt, ein bisschen kleiner in Arabien, wesentlich größer in der Arktis aber Wolf ist im Wesentlichen in seinem Mindset unter seinem Aussehen Wolf.
00:25:43: Gibt's heute über vierhundert anerkannte FC-Hundeassen zum Beispiel also Anerkannte Hunde-Rassen und bereits in der Antike gab es unterschiedlichste Hunderttypen.
00:25:56: Und wenn man das letzte Review von der Heidi Parker, die sozusagen am besten aufgestellt ist was Hundergenetik betrifft Stand das in den Jahr zwei Tausend Siebzeiten, wo sie eine ganze Latte von Rassehunden genetisch verglichen hat mit Wölfen rund um die Welt sozusagen und der Befund war relativ klar.
00:26:22: Natürlich sind die Wölfe genetischeinander relativ ähnlich obwohl die genetischen Variabilität innerhalb der Wölfekäußerisse also innerhalb der Hunde.
00:26:32: Und dann, wenn man die Hunde rassend sich anschaut, gibt es Wölfe.
00:26:36: Die sind genetisch relativ Wolfsähnlich.
00:26:39: Wir sprechen wohl von diesen fünf Prozent.
00:26:44: Da gehören etwa die Spitze dazu und da gehören die ursprünglichen Windhunde wie das Saluki ist und die afghanischen Windhunden dazu.
00:26:52: Das sind praktische Wölfen in anderer Form.
00:26:56: Und auf der anderen Seite gibt es Hunde, die sind genetisch sehr weit weg von Wölfen.
00:27:00: Das wären etwa die Molosser, diverse Terrier etc.
00:27:07: Alle jene Hunde sich gut eignen für bestimmte Arbeitsbereiche sind in der Regel genetischer relativ weit vom Hund.
00:27:19: Spitze, Eurasia etc.
00:27:21: sind natürlich tolle Hunde.
00:27:23: aber wenn man einen wirklich gut trainierbaren Hund haben will sucht man sich vielleicht eine andere Rasse.
00:27:33: Genetisch wolfsähnliche Hunde das hat schon die Federsen Petersen, die Dorit Federson-Petersen gut dargestellt sind von der Trainierbarkeit eher weniger gut.
00:27:46: Dafür sind sie besser in Problemlösen wie mitdenken.
00:27:50: Border Collies sind hervorragend trainierbar aber nicht immer die Wifsten.
00:27:55: Entschuldigung!
00:27:57: Also Wif was jetzt sozusagen selbstständiges Problemlöschen betrifft.
00:28:03: Das ist ein Trade-off, da braucht man jetzt nicht beleidigt seines Hundehalter.
00:28:10: Es kommt immer drauf an was man will.
00:28:14: Wenn ich einen selbstständigen Wächter für meinen Bauernhof will dann versuche ich vielleicht immer noch den guten alten Wolfspitz zu kriegen.
00:28:24: wenn ich einen Hund für Agility haben will dann ist der Wolfspitze natürlich völlig ungeeignet.
00:28:30: dann geht man eher Richtung Shellty und Co.
00:28:32: Ja, ja, weiß ich halt schnell bewegt nicht.
00:28:35: Interessanterweise übrigens haben wir immer wieder, wir hatten in Tirol Landesmeisterin Agility bei den Eurasien.
00:28:44: das sind halt Halterinnen vor allem die gerne Agility machen Und dann gibt es immer wieder Eurasier.
00:28:52: Die sind sehr gut motivierbar Das sind langsamer wie alles andere Machen aber auf ihrem Laufg nie, also selten Fehler.
00:29:02: Die sind sehr akkurat und perfekt?
00:29:04: Ja,
00:29:04: die sind sehr genau, das sind nicht einfach.
00:29:07: so zu sagen, die Haarspülmte ist nicht einfach runter Ja und so kommt es, dass die Gelegenheit sogar gewinnen.
00:29:15: Aber warum auch nicht?
00:29:16: Das sind die Unterschiede und das muss man ein bisschen im Kopf haben.
00:29:20: Das ist nicht absolut!
00:29:22: Wir haben momentan eine Eurasierin an der er ist ein bisschen in einer Portakolli verloren gegangen... ...die Willarbeiten und das unglaublich aufmerksam.
00:29:32: Unglaublich.
00:29:33: Das habe ich noch nie erlebt mit eurer Asie, aber das gibt es dann eben auch.
00:29:36: Ja!
00:29:36: Es hat halt nicht jeder seinen Standardrassebuch-Beschreibungstext gelesen wie er denn so zu sein hat.
00:29:43: Bei Hunden oder bei vielen Hunden ist ja das Thema Leckerly eine ganz coole Sache.
00:29:49: die finden über Futter bestätigen, finden sie super und machen sich von allein alle möglichen Tricks wenn Sie die Idee sehen dass sie da vielleicht was kriegen.
00:29:58: Ist das bei Wölfen ähnlich?
00:30:01: Sind die da auch über Futter so gut motivierbar?
00:30:04: und sind sie da so Leckerli-Fetischisten?
00:30:06: oder sind die nicht ganz so drauf?
00:30:09: Doch, Wölfe sind exzellentfuttermotivierbar.
00:30:12: Da haben wir viel profitiert davon.
00:30:15: Du kannst dann Wolf relativ satt füttern... Ich spreche jetzt von zwei, drei Kilo Fleisch oder so.
00:30:22: Das erworfen wir nicht wirklich.
00:30:24: also man kann ihn vollladen mit bis zu zehn Kilofleisch und dann kann man ihn für drei Tage vergessen weil dann liegt er irgendwo und schläft und furzt.
00:30:36: Ja natürlich aber sozusagen man kann und das machen wir auch.
00:30:40: das heißt wir haben nie mit wirklich hungrigen Tieren gearbeitet sondern Das bringt auch nichts, weil die sind dann so durchgedreht und dann auf Weißen fixiert.
00:30:52: Dass sie nicht mehr bereit sind zu denken sondern wir haben mit ganz normal gefütterten Wölfen und Hunden gearbeitet und bei Wölfern fällt auch wenn sie einigermaßen satt sind.
00:31:04: Sie machen für einen Stück Trockenfutter immer noch alles.
00:31:08: Das heißt, Wölfe fressen alles mit Ausnahme von Stahlbeton und Glas und selbst Mehlpizza-Reste an Wölfen.
00:31:20: Wenn man Wölffe kennt weiß man wo die Laboraturas herkommen.
00:31:25: allerdings vertragen sie es nicht.
00:31:27: also wenn Wenn die Nahrungszusammensetzung nicht stimmt, das braucht Fleisch, Knochen, Getärmen und Haut.
00:31:36: Wenn das nicht stimmt dann bekommen Wölfe Durchfall.
00:31:39: also mit Standard-Hundefutter sind sie nichts zu ernähren.
00:31:43: Warum wissen wir auch?
00:31:44: Weil sich die Hunde im Verlauf der letzten zehn Tausend Jahre an uns angepasst haben in der Ernährung.
00:31:50: Das heißt Hunde sind wesentlich besser im Vaterhauen von Stärke etwa von Getreideprodukten als Wölfen.
00:31:59: Das heißt, Wölfe fressen alles aber sie vertragen nicht alles.
00:32:03: Aber um auf die Frage zurückzukommen wölfe sind immer sehr futtermotiviert.
00:32:07: Übrigens interessant wir haben Aksherau.
00:32:11: ein Dissertant der ursprünglich aus Indien kam wo er mit Straßenhunden gearbeitet hat hat sich drei Jahre bei uns damit vergnügt, die Nahrungspräferenzen von Hunden und Wölfen zu vergleichen, was für unsere Arbeit wichtig war.
00:32:27: Weil bei uns gibt es ja für die Arbeit bestimmte Aufgaben für Wölfe und Hunde entweder Trockenfutter oder kleine Fleischstücke, am Anfang sogar Käse bis wir darauf kamen dass das das Käsebelohnung für Wölfe lebensgefährlich ist, sagt ja keiner.
00:32:48: Weil sie wirklich sowas wie Markenlehmung bekommen?
00:32:51: Für Hunde ist das unproblematisch.
00:32:53: Egal!
00:32:54: Aber auf jeden Fall haben wir ... arbeiten wir mit Futterbelohnungen und da mussten wir natürlich wissen ob bestimmte Belohnungsarten oder bestimmtes Futter für Hunde- und Wölfen unterschiedliche Wertigkeit hat, unterschiedlicher Motivation.
00:33:14: Und das war der Grund warum Aksche das genau untersucht hat und rauskam nichts.
00:33:21: Also wirklich er hat drei Jahre lang Ole Mönchengaffeterierversuche etc.
00:33:26: gemacht und die eindeutige Aussage ist, die Nahrungspräferenz der Hunde hat sich im Vergleich zu den Wölfen nicht verändert.
00:33:37: Das bedeutet für Hundehalter Vorsicht, weil der Knochen den ich ohne Problem einem Wolf geben kann.
00:33:44: Der hat kräftigere Gebisse und eine bessere Verdauung.
00:33:48: Ich sollte meinen Hund vielleicht nicht geben auch wenn er ihn gerne hätte.
00:33:52: Sonst kriege ich gespaltene Zähne und vielleicht stärkere Verletzungen.
00:33:58: Und womit manche Hundefutterfirmen Reklame machen oder Werbung machen?
00:34:06: Unser Futter entspricht dem, was der Wolf frisst ja schön.
00:34:10: Aber das ist für Hunde nicht wirklich relevant weil Hunde sind in der Ernährung her also das was sie vertragen und was sie gut vertragen keine Wölfe mehr.
00:34:21: ihre Präferenzen allerdings haben sich nicht verändert.
00:34:25: Also Futterbelohnung bei der Arbeit funktioniert bei Wölfen gut, was bei Wälfen vor allem bei wachsenden Wölfern überhaupt nicht funktionieren.
00:34:32: Die Spielzeugen sind interessiert überhaupt nicht.
00:34:35: Sie sind schließlich erwachsen.
00:34:36: und was soll das?
00:34:37: Hat die
00:34:39: Leute das im Umkehrschluss, dass Hunde ich will jetzt nicht sagen kindlicher sind aber dass die sozusagen auf noch früheren Stufe bleiben auch, wenn sie ausgewachsen sind vom Körper und vom Gehirn her.
00:34:51: Weil es gibt ja doch genug Erwachsenehunde die gerne spielen.
00:34:54: Ja, tun Erwachsnewölfe zum Teil auch.
00:35:01: Bei Erwachsenen und Wölfen sind es da mehr Sozialspiele.
00:35:04: Da will man eher testen, wie ist der andere drauf?
00:35:08: Es gibt eine leichte Spannung in der Gruppe, die zerstreut man indem ein Spiel so beginnt.
00:35:13: Also es ist nicht so dass Erwachsene Wölfe überhaupt nicht spielen würden aber selten Studierende bei uns haben das untersucht.
00:35:23: Es ist vollkommen klar, wer in Beawachsen den Spiel beginnt?
00:35:28: Das sind immer die Subdominanten.
00:35:31: Das heißt es geht immer darum einen Rangon mit reinzukriegen.
00:35:36: Rang bedeutet bei Wölfen nicht so viel wie man vielleicht glaubt aber es gibt's und das geht immer beim Spielen sozusagen den Ranghon zu beteiligen.
00:35:46: und ja, daher spielt hat er im Moment soziale Funktion.
00:35:50: Aber in Prinzip stimmt es also.
00:35:53: aber das stimmt nicht nur für Hunde sondern dass hat man schon sehr lange postuliert.
00:35:59: schon unsere Eidforderen wie Conrad Lorenz und Leute vorher haben gesagt domestizierte Tiere im Vergleich zu viel vorm unter anderem nie ganz erwachsen werden.
00:36:14: Dass sie sowas wie ein neotenes Verhalten hätten, also dass sich ihr kindliches Gemüt sozusagen bis ins Erwachsenenalter behalten und das stimmt für Hunde bis zum gewissen Grad und auch da wieder hängt es natürlich von der Genetik und von der Haltung ab.
00:36:30: Also eher genetisch wolfsehnliche Hunde haben das nicht so ausgeprägt, andere wiederum behalten das.
00:36:41: Manche Terrier und andere Hunde sind verrückt dann auch hunderte Male am Tag einen Bällchen nachzujagen.
00:36:49: Kann richtig zersucht und zum Problem werden.
00:36:53: So was hätte man mit einem Wolfer da in Eurasien nie im Leben.
00:36:58: Wölfe abortieren nicht wirklich zuverlässig, Eurasiaspitze tun das auch nicht.
00:37:06: Die sehen den Sinn dahinter nicht so wirklich?
00:37:08: Das ist eine Komponente von verjugendlichten Verhalten und auch die ... Auch diese Bereitschaft, sich lebenslang stark an Menschen zu binden hat auch so eine Komponente.
00:37:26: Früher war die Idee Dominiere in deinem Raum.
00:37:31: heute ist es eher ein bisschen verschwunden weil man die konkreten Merkmale von Hunden und Wölfen sich anschaut nicht jetzt sagt okay das Das ist jetzt jugendliches Verhalten und die werden nicht erwachsen.
00:37:47: Also das ist ein bisschen eine schwierige Behauptung geworden, es gibt Hinweise in der Richtung aber ich wäre jetzt ein bisschen vorsichtiger als vielleicht noch vor fünfzig Jahren Leute waren.
00:38:01: Du hattest schon das Wort Rang erwähnt Und da habe ich dann sofort an häufige Missverständnisse oder Mythen über Wölfe und Hunde gedacht, weil man sieht online teilweise diese Fotos.
00:38:15: Da ist ein Wolf vorne und ein Wolf ist hinten und es sind welche dazwischen.
00:38:18: Dann wird davon Alpha hier und da und überhaupt geredet.
00:38:22: Was sind denn so mit die häufigsten Missverständnissen oder Mythen, die dir über Wälfe begegnen?
00:38:29: Ist an denen was dran oder sind die völliger Mumpits?
00:38:32: Also was man da am Freilandaufnahmen oft hat, das ist schlicht und einfach Arbeitsteilung.
00:38:37: Das erfahrene Wölfe vorangehen bei der Jagd etwa oder es ist taktisch die Arbeitsteilung Dominanz und Rangstruktur betrifft, so ist die wesentlich weniger ausgeprägt als viele Leute glauben.
00:38:52: Es war unter anderem auch die langjährigen Freilandbeobachtungen vom Herrn Bündner Bloch insofern war er wirklich sehr wichtig also in seinen langjährigem Beobachtung von Wolfsodln gezeigt hat oder er hat jahrelang da nie wirklich aggressive Verhaltensweisen im Rudel gesehen.
00:39:16: Wenn es kracht zwischen Wölfen, dann immer zwischen Rudeln.
00:39:18: also wenn Wolf-Wolf tötet das kann auch passieren dann zwischen deinen Rudeln aber nie innerhalb der Rudel was man nicht ganz repräsentativ ist für Wölfe in Gefangenschaft.
00:39:31: selbst wenn wir große Gehege haben an Wolfsforschungszentrum sind die GeheGE zwischen dreiein- und fünftausend Quadratmeter groß, also erheblich groß für eine Handfall Wölfe.
00:39:44: Und dennoch kommt es immer wieder vor dass das zu erhöhten Spannungen kann und dass man Wolf rausnehmen muss weil ein Zaun da ist.
00:39:53: Da wäre der Zaun nicht da dann würde der Wolf vermutlich
00:39:56: abwandern.
00:39:58: Das heißt es ist eine Fehlinformation dass man glaubt, Wölfe hätten eine besonders strikte Hierarchie.
00:40:10: Das hat ja ganz witzige historische Wurzeln, die Gefangenhaltung in der Gefangenheitung von Wölfen sieht man immer wieder wenn man nicht aufpasst dass die Niederrangigen verletzt werden oder sogar getötet.
00:40:32: Das ist nicht normal.
00:40:33: Wolf, das ist in der Verantwortung des Wolfshalters darf eigentlich nicht passieren.
00:40:40: Und man hat geglaubt, aha, Wolfsverhalten.
00:40:43: Das können wir jetzt als Templer das Vorbild für Hunde verhalten hernehmen, weil Hunde stammen ja von Wölfen ab.
00:40:51: und dann hat man gesehen dass unter Gefangenschafts Verhältnisse in Gehegen relativ steile Dominanz-Hierarchien auftreten, dass die Ranghohen oft relativ aggressiv gegenüber den Randtiefen sind.
00:41:06: Dann haben wir gefolgert, aha ich muss meinem Welpen regelmäßig das Nackenfeld schütteln und Schnauzenpies machen, etc.
00:41:16: Sonst wird er eines Tages übermütig und wird mich dominieren oder angreifen.
00:41:24: Da klappt die Dominanzbeziehung zwischen Mensch und Hund nicht mehr.
00:41:28: Das ist ein vollkommen blödsinniges Missverständnis.
00:41:33: Das braucht man natürlich nicht.
00:41:34: Was man mit den Welpen braucht ist Aufmerksamkeit und liebevolle Konsequenz, das Schauen an der kooperatives Verhältnis.
00:41:46: Diese Dominierei, diese altmodische Lichtmehr.
00:41:50: Höhepunkt hatte das ja in der Nazi-Zeit.
00:41:55: Die Lieblingsmunde vom Adolf Hitler waren deutsche Schäferhundinnen vor allem und das Zuchtideal des Freiherrn von Stefanitz, also dem im neunzehnten Jahrhundert die Zug der deutschen Schäfernhunde eingefallen ist war auch sehr klar, also treu, zäh und überhaupt.
00:42:17: Ja der war auch aus dem Militärisch.
00:42:20: Und im Hintergrund war immer die Idee das Wölfe eine Führer-Gemeinschaft sind.
00:42:27: Da vorne steht der Leidwolf und der sagt den anderen wo es lang geht und wenn sie nicht barrieren dann beißt er sich.
00:42:35: Das ist ein völlig falsches Missverständnis.
00:42:42: der Nazi-Itheologie, die ins Hundewesen eingeflossen ist und die das muss man kritisch sagen gelegentlich heute noch anzutreffen ist.
00:42:52: Also dieser Führer Kult, wenn man schaut zu Hause nichts zu sagen hat.
00:42:58: im Betrieb wird mein Chef im Briefmarkensammelclub oder zumindest ein Chef des eigenen Hundes nicht?
00:43:06: So ungefähr!
00:43:08: Also, ich war jetzt ein bisschen böse.
00:43:10: Aber ...
00:43:11: Ihr versteht was wir meinen?
00:43:13: Prinzipiell haben Wölfe im Freiland oder Wölfen generell eine sehr flache Dominanz-Irarchie.
00:43:20: es gibt eine allerdings ist das hauptsächlich das Anerkennen der Kompetenz der Älteren durch die Jüngeren Die Jüngere in dem Freilands meistens die Kinder des reproduzieren Paares sind.
00:43:34: also da lehnt man sich natürlich nicht auf sollte einer der beiden Paarpartner verloren gehen, wo es leider durch illegalen Bisschen ist.
00:43:43: besonders in Österreich, aber auch in Deutschland zunehmend passiert.
00:43:46: Dann wird der durch ein Rudelmitglied ersetzt.
00:43:50: also in dem Fall kommt es dann zu Inzest.
00:43:53: das da haben Wölfe keine große Barriere.
00:43:56: Aber im Normalfall passiert das nicht weil die Jungwölfe abwandern und in der Ferne dann wieder einen Partner aus einem anderen Rudeltreffen.
00:44:04: so ungefähr geht das.
00:44:05: Und wie gesagt innerhalb des Rudels wird eigentlich wirklich komplex kooperiert.
00:44:12: Aber Auseinandersetzungen gibt es höchstens mal um ein Hilspeinchen und das ist sofort wieder vorbei, nicht?
00:44:20: Wegen eines Habems zerstört man sich nicht die wertvollen sozialen Beziehungen wie man zu den Rodelnachbarn hat.
00:44:28: also flache Hierarchien und ähnlich flache hierarchien können wir auch mit unseren Hunden leben.
00:44:34: Selbstverständlich bereiten wir das Umfeld für unsere Hunde, indem sich die Hunde dann bewegen und selbstverständlich dürfen.
00:44:45: Unsere Hunde gelegen nicht auch eigenständige Entscheidungen treffen sollten sie sogar man sollte man sollte möglichst viel Unternehmen ohne Leine also denn dass der Hund lernt verantwortlich und eigenständig zu handeln.
00:45:00: aber sozusagen man braucht sich Man braucht jetzt keine ärgeren Disziplinierungsmaßnahmen mitgelegen nicht mal.
00:45:12: Bei meinen Junghündinnen war das immer so, dass die natürlich anfangs interessiert waren am Feldhasen.
00:45:18: Aber da hat es eigentlich gereicht, dass ich ihnen klar mitgeteilt habe.
00:45:24: Dass sie aufgehört haben damit was nicht bei allen unten geht.
00:45:29: Bei einem Husky hätte ich mal wahrscheinlich die Zähne ausgebissen.
00:45:32: Ja
00:45:33: beim Husky bei dem Saluki bei solchen Typen.
00:45:36: Aber wie gesagt, das Gelegenlich muss man Grenzen setzen.
00:45:40: Man sollte vor allem keine Regeln aufstellen die man dann nicht einhält.
00:45:45: Man solle zum Beispiel jungen Hunden nicht einfach irgendwas hinterher prülen.
00:45:49: Man soll immer schauen wenn man etwas vom Hund will dass man zuerst die Aufmerksamkeit des Hundes hat Augenkontakt und dann wird kommuniziert und nicht umgekehrt.
00:45:59: also man verliert es ja rasch sozusagen den Respekt seines Hundes In dem man sagt, Sitzplatz, Leckerli.
00:46:06: Ach was?
00:46:07: Und jetzt läuft auch noch.
00:46:08: davon ist eh egal.
00:46:11: Wenn das Laufend passiert wird man mit seinem eigenen Hund ein Problem kriegen, dass wir durch Nackenfällschütteln nicht wieder hinbekommen werden.
00:46:23: Ist es denn bei den Wölfen so, also bei denen die ihr aufgezogen habt und mit den Hunden zusammen?
00:46:31: Konnten die Menschen oder können die Menschen genauso gut lesen?
00:46:36: Ja, das nehme ich an.
00:46:37: Also wir haben das nicht offiziell getestet.
00:46:40: Es ist für Hunde... Da gab es ein paar Arbeitsgruppen, dass sie es gut getestete haben.
00:46:46: Für Hunde sehr klar, dass Sie unsere Mimik- und Körpersprachelesen interpretieren und sich danach richten.
00:46:51: Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die sehr früh sozialisierten Wölfe, wenn man die Welpen mit dem Alter von zehn bis zwölf Tagen bekommen dass die das nicht ebenfalls konnten, offiziell getestet haben wir es nicht.
00:47:07: Bei den Wölfen und Wildlebenden Kaniden, die es gibt... Es gibt ja den Grau-Wolf.
00:47:13: ist es dann korrekt, dass der Grauwolf eben noch in Unterarten aufgeteilt wird?
00:47:17: Und dann zum Beispiel Timberwolf oder Polarwolf, Iberischer Wolf, Indischer Wolf etiopischer Wolf da dazugehören Rote Wolf, der Karnis Rufus.
00:47:31: Ist er ein Wolf?
00:47:32: Weil so wie ich das gesehen habe werden sehen den ja nicht alle als Wolf.
00:47:35: also was ist wolf und was ist kein wolf?
00:47:38: Das meiste was es unterarten sozusagen in Google aufscheimt sind tatsächlich Unterarten.
00:47:43: Ich würde mich aber nicht sehr gern drauf einlassen weil Als Zoologe sehe Es gibt drei wirklich gute Arten in der Garten Karnis.
00:47:57: Das ist Schakal, das ist Coyote und das ist Wolf.
00:48:02: Und alle drei Arten sind fruchtbar miteinander kreuzbar.
00:48:05: D.h.,
00:48:06: die entstehenden Nachkommen sind ebenfalls wieder furchtbar.
00:48:11: Das bedeutet, dass sie genetisch überhaupt nicht weit voneinander weg sind.
00:48:15: Wahrscheinlich weniger weit voreinander entfernen als damals Neandertaler oder Homo sapiens waren.
00:48:21: Ähm... Wenn man jetzt den Wolf selber betrachtet, dann sieht man eine ganze Menge unterschiedlicher Öko-Varianten.
00:48:29: Das geht von den zwölf bis höchstens fünfzehn Kilo schweren Wölfen der arabischen Halbinsel bis zu den siebzig Kilo, bis zu siebziech kilo schweren wölfen in der Akte ist.
00:48:41: also da haben wir einen gewaltigen Orange.
00:48:43: die sind auch nicht alle ganz so sozial.
00:48:46: je geringer die Neuerungsdichten umso einzelne, wenn das es gibt.
00:48:51: Erst vor wenigen Jahren wurde genetisch klargestellt, dass der sogenannte ägyptische Schakal.
00:48:57: Das ist ein Kanide, der in geringen Dichten in der Sahelzone wirklich vom Atlantik bis ans Rote Meer lebt.
00:49:05: Kein Schakale sondern das ist der afrikanische Grauwolf.
00:49:10: und die Unterarten, die du aufgezählt hast, die kann man... also mit dem Begriff unter Art habe ich immer ein Problem.
00:49:20: Öko-Varianten würde es an lokale Anpassungen.
00:49:24: Äthiopischer Wolf ist genetisch was anderes, der ist ziemlich weit weg vom Grau-Wolf und Rot-Wolfe.
00:49:32: meinst du den im Südosten der Vereinigten Staaten?
00:49:36: Ich kann das rufen sehr.
00:49:37: Ja ja, da hat sich wenn ich jetzt richtig informiert bin schon vor einiger Zeit als Hybrid zwischen Schakal und Wolf herausgestellt wie überhaupt die nordamerikanischen relativ viel Hybridisierung mit Schakal haben und zwar je weiter östlich am nordamerikanischen Kontinent, desto mehr ... Entschuldigung, Schakalkoyote natürlich.
00:50:04: Je weiter österlich am Nordamerikanische Kontinent desto koyotes drinnen.
00:50:09: kann man so erklären dass vor circa zwanzig bis vierzigtausend Jahren also Die modernen Wölfe sind auch noch nicht ewig in Nordamerika.
00:50:19: Vor zwanzig bis vierzigtausend Jahr drangen die modernen wölfe von Sibirien her über Beringia, dieser Kontinent zwischen Sibiren und Alaska nach Nordamerik ein.
00:50:32: Und sozusagen an der Spitze des Vordringens gab es immer wenige Wölfen und diese wenigen Wölfer sind relativ oft auf Kuioten getroffen und haben sich dann auch mit Kuiaten gepaart.
00:50:48: Wären Hunde dort gewesen, hätten sie Hunde genommen.
00:50:52: Und daher sozusagen im Westen haben wir so gut wie keine Kuioteneinmischung in Osten hat man relativ viel.
00:51:00: Manche Leute behaupten dass man es ihnen verhalten merkt.
00:51:03: also die Wir hatten zumindest, wir haben mit drei Hartz-Bee-Wölfen gearbeitet.
00:51:11: Das ist ein Mischgebiet im Osten zwischen Timberwolf und Arktischen Wolf.
00:51:20: Das sind weiße große Wölfe... die kaum irgendein Scheu von Menschen zeigen.
00:51:29: Jetzt, wenn sie ein bisschen sozialisiert sind und was man anfangs für angenehm hält, stellt sich hinterher als ziemlich unverschämt raus.
00:51:39: Die waren ziemlich rotzige, ziemlich unverschämte Typen die nicht, wie soll ich sagen, angenehm vornehmen zur Rückhaltung der Timberwölfe hatten.
00:51:50: Wir sind mit ihnen gut ausgekommen aber das musste man wissen.
00:51:53: wir waren dann auch zurückhaltend Besucher mit ihnen in Kontakt zu bringen weil sie leicht mal übergriffig wurden.
00:51:59: also aber sozusagen wir haben unsere Stichprobenanzahl diesbezüglich ist begrenzt.
00:52:08: ob es aussagekräftig ist bezüglich des Wesens von Wolf-Koyote-Mischlungen weiß ich nicht.
00:52:17: Aber Koyoten kann man auch handaufziehen, unsere Kollegen im Wolfspark Indianer haben das zum Beispiel getan und mit Wölfen verglichen und bei denen ist ein bisschen heikler umgehen.
00:52:31: die Die verhalten sich eher nach dem Motto zuerst beißen und dann fragen.
00:52:36: Okay.
00:52:37: Während Wölfe überhaupt nicht dazu neigen, einem zu schnappen oder zu beißen?
00:52:42: Ja
00:52:43: in Deutschland und darüber hinaus.
00:52:47: ich weiß nicht wie es in Österreich ist aber in Deutschland gibt's ja auch mittlerweile Goldschakale.
00:52:52: viele
00:52:53: sind die also es sind Wolf Goldschalkal in Deutschland, in den gleichen Gebieten unterwegs.
00:53:00: Begegnen die sich einander oder ist das eher so?
00:53:05: In den letzten Jahren gab es eine ganz starke Ausbreitung vom Osten her also Balkan beziehungsweise Rumänien östliches Ungarn etc.
00:53:17: haben die ganz starken goldschalkalen Populationen Also Jäger sagen alle das sehr Problem Möchte ich mich nicht zu äußern.
00:53:29: Vor ungefähr zehn Jahren waren die Ersten in Österreich und in der Zwischenzeit gibt es Goldschalkalen nachweise bis rauf aufs Nordkapp, also es gab eine ungeheuerrasche, fast lawinienartige Ausbreitung über Europa.
00:53:44: sehr oft bemerkt man sie nicht bis ein Schalkal auf der Straße überfahren wird weil sie wesentlich heimlicheres Leben führen als Wölfe noch immer heimlicher.
00:53:55: Aber sie fallen auch kaum auf, weil sie selten scharfe Lämmer oder Regen nehmen.
00:54:07: Sie haben ein unglaubliches Neuungspektrum von... von Mais über Kräuter, über Mäuse.
00:54:15: Also alles was irgendwie für Menschen genießbar ist das nehmendische Kahl ja auch.
00:54:20: Es sind keine so spezialisierten Jäger wie die Wölfe in Wolfsgebieten.
00:54:28: also eigentlich kontrollieren Wölfen relativ effizient andere Vierbeiner, also andere Kanidens, sprich Rotfuchs und Goldschalkal.
00:54:40: Das heißt dort wo es genügend Wölfe gibt, die Wölfer ihre Territorien eingerichtet haben sollte es davon weniger geben.
00:54:52: das sind wesentlich effizienten im Kontrollieren dieser Tiere als männliche Jäger.
00:54:56: Und das ist einer der Mechanismen warum in Wolfs-Territorien, in Wolfsgebieten die Diversität Vielfalt am kleinen Tieren wächst.
00:55:07: Andererseits gibt es Chancen, von den Verhältnissen abzuhängen.
00:55:15: Das war irgendwo im Piedmont ... Die Rotwichse, die Goldschokale und die Wölfe ganz einträchtig miteinander vorzukommen scheinen.
00:55:28: Wo man innerhalb von wenigen Tagen alle diese Tiere auf der selben Wildkamera hat.
00:55:34: Aber im Wesentlichen scheinen Wölfe, die zu kontrollieren.
00:55:37: Und daher ist es ein Fehler, wenn man Wolfs-Territorien nicht zulässt, weil ähnlich wie in Nordamerika sich die Koyoten deswegen so stark ausgebreitet haben.
00:55:48: Das war einer der Gründe, weil die Wölfen fehlen.
00:55:54: Sollte man darauf achten, dass man genügend Wölfer hat?
00:55:57: Weil Schakale unter Umständen lästiger werden können für Bauern für Viehalter als die Wölfe selber.
00:56:09: Wunderbar, dann danke ich für das Gespräch wünsche noch viel Freude am Beruf und mögest du einen Chef haben der nicht laut ist wenn es gerade stört.
00:56:22: Dankeschön und ein schönen Nachmittag und Abend.
00:56:24: Tschau alles Gute.
00:56:26: Hör mal wieder rein!
00:56:28: Das war Bauf geschnappt Der Podcast von der Hund.